
Ein Mann zieht sich von der Außenwelt zurück. Er verbarrikadiert sich in seiner Wohnung, er hat alle Uhren verbannt, Computer und Telefone entfernt und vermeidet das Geräusch seiner Schritte. Um dem Pizzaboten zu entgehen, ernährt er sich von Astronautennahrung. Um von Post und Werbung verschont zu bleiben, besticht er den Briefträger. Alles Geschriebene wird systematisch vernichtet. Der gesamte Lebensmüll türmt sich auf einem wachsenden Berg im Vorzimmer, das er nicht mehr betritt. Des Lebensmüde, zählt er bis tausend. Und dann ... endlich Schluss?
In einer hochkonzentrierten Lesung brachte Samuel Koch das eindringliche Ein-Mann-Stück Endlich Schluss von Peter Turrini unter der Regie von Globart-Intendant Fabian Burstein bei den Tagen der Transformation in Stift Melk zur Aufführung.
Im Beisein des Autors sorgte der Abend für Begeisterungsstürme.
Nun ist die Lesung noch einmal im Theater in der Josefstadt zu sehen.
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