GLOBART Talk 2018


Am Puls der Zeit zu sein, Zukunftsthemen mit WissenschafterInnen und KünstlerInnen zu diskutieren, zählt zu den Kernaufgaben von GLOBART.
Diese exklusive, hochkarätige Veranstaltung ist ein jährlicher Treffpunkt für Entscheidungsträger, ein Ort der Begegnung und der Inspiration.

Diese Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Naturhistorisches Museum Wien statt.

Flucht ins All

22. August 2018, 18.30

Naturhistorisches Museum Wien 

Burgring 7, 1010 Wien

Moderation: Friedrich von Borries
Im Gespräch:Barbara Imhof, Katrien Kolenberg, Björn Dahlem

Star-Wissenschaftler Stephen Hawking war überzeugt: spätestens in 600 Jahren ist Schluss mit Leben auf der Erde. Doch was kommt dann? Ob Umziehen auf andere bewohnbare Planeten der beste Weg ist, darüber diskutieren die Weltraumarchitektin Barbara Imhof mit dem deutschen Künstler Björn Dahlem und der Astrophysikerin Katrien Kolenberg

Perspektivenwechsel: Wissenschaft über Kunst / Kunst über Wissenschaft

12. September 2018, 18.30

Naturhistorisches Museum Wien 

Burgring 7, 1010 Wien

Moderator:    ​Klaus Speidel
Im Gespräch: Antonella NotaAoife van Linden Tol, Victoria VesnaAnna Lerchbaumer & Eleni Boutsika-Palles, Luca Fossati, Daniela Brill EstradaVera Tollmann

Die Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft ist relativ jung. Lichtgestalten wie Leondardo Da Vinci, Maria Sibylla Merian oder Johann Wolfgang von Goethe arbeiteten noch selbstverständlich künstlerisch und wissenschaftlich und zumindest seit dem 18. Jahrhundert wurde die Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft auch theoretisch infrage gestellt. In jüngerer Zeit hat der Philosoph Nelson Goodman das Erkenntnispotential der Kunst unterstrichen und auch die Rolle der Ästhetik in der Wissenschaften ist ins Bewusstsein gerückt. Konkret bleiben die Beziehungen jedoch oft oberflächlich, im wahrsten Sinne des Wortes. KünstlerInnen machen wissenschaftliche Ergebnisse zum konzeptuellen Mehrwert ihrer Arbeiten, ohne sie zu verstehen oder spielen mit wissenschaftlichen Formen. Wissenschaftler_Innen setzen das Ästhetische mit dem Künstlerischen gleich und nehmen damit nur das Dekorative an der Kunst wahr.Wie werden solche Prozesse erlebt? Ist so ein Perspektivenwechsel möglich?

Wie kann aber eine wirklich produktive Annäherung zwischen Kunst und Wissenschaft aussehen? Wie können interdisziplinäre Kommunikationsprozesse zu kritischen Reflexions- und Lernprozessen werden? Wann zeigt oberflächliche Ähnlichkeit eine tiefe Verwandtschaft? Gibt es Analogien, welche interessant sind, aber wenig verfolgt wurden? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein produktiver Dialog zwischen Wissenschaftler_Innen und Künstler_Innen in Gang kommt? Dies sind nur einige der Fragen, die an diesem Abend zur Sprache kommen sollen.

Idee

Die GLOBART Talks sollen mit einem interdisziplinären Anspruch eine Gesprächsserie bilden, in der Ideen für ein gelingendes Leben vorgestellt und diskutiert werden. Weltweit machen sich KünstlerInnen, PhilosophInnen, DesignerInnen und ÖkologInnen Gedanken darüber, wie ein richtiges Leben in der Zukunft aussehen kann. Die besten Köpfe werden eingeladen, um uns Ihre Ideen zu präsentieren.