Haneke Michael


Michael Haneke wurde 1942 in München geboren. Als Sohn zweier Schauspieler wuchs er in Wien auf und studierte dort nach dem Schulabschluss Philosophie, Psychologie und Theaterwissenschaften. Nach vorzeitigem Abbruch des Studiums ging Haneke 1967 nach Baden-Baden, um als Fernsehdramaturg beim Südwestfunk zu arbeiten. 1989 gab Haneke mit “Der Siebente Kontinent” sein Debüt als Kinoregisseur. Mit “Die Klavierspielerin” (2000), einer Verfilmung der literarischen Vorlage von Elfriede Jelinek, gelang Haneke endgültig der internationale Durchbruch, gefolgt von weiteren Meisterwerken wie “Das weiße Band” und “Liebe”, wofür er einen Oscar erhielt.