wurde 1976 in Nazareth geboren, studierte an der Royal Academy of Music in London und setzte seine Studien bei Professor Arie Vardi in Hannover fort.
Als 17-Jähriger debütierte er mit dem 1. Klavierkonzert von Tschaikowsky beim Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta. Auftritte mit zahlreichen anderen israelischen Ensembles und bei Festivals im Land schlossen sich an. Im Alter von 22 Jahren gab er seinen Einstand in der New Yorker Carnegie Hall bei einem von Daniel Barenboim dirigierten Konzert. Seither konzertierte Saleem Abboud Ashkar mit Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, der Berliner Staatskapelle und regelmässig mit dem Israel Philharmonic Orchestra. Auftritte in Paris, in Brüssel, den BBC Proms, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen und beim Schleswig-Holstein-Festival waren wichtige Stationen seiner Karriere. 2004 war er Solist mit dem Orchestra della Scala unter Riccardo Muti, spielte beim Gulbenkian Orchester in Lissabon und an der Biennale in Sevilla.
Im Rahmen der Internationalen Mozart-Woche Salzburg 2006 trat Saleem Abboud Ashkar erstmals mit den Wiener Philharmonikern auf. Ein Solo-Recital im Mozarteum brachte ihn erneut nach Salzburg. Ein weiterer Höhepunkt waren seine Konzerte im August bei den Salzburger Festspielen, wo er mit den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti Mozart KV 365 zusammen mit Itamar Golan interpretierte . Der Sommer 2006 brachte ausserdem wichtige künstlerische Begegnungen beim norwegischen Risør Festival und beim Ravinia Festival in den USA.
Es folgten Konzerte in Berlin mit dem Konzerthausorchester, in Birmingham mit dem Birmingham Symphony Orchestra; wichtige Stationen in der Saison 2007/08 waren Konzerte mit dem IPO in Amsterdam und Kopenhagen, und im Oktober 2007 das Debut mit dem Gewandhausorchester Leipzig mit dem Klavierkonzert von Grieg, das er auch mit dem Wiener RSO unter Okko Kamu im Musikverein interpretieren wird.
Klavierabende in Berlin, Frankfurt, Florenz, Brüssel, im Concertgebouw Amsterdam, in Oslo und in Chicago's Symphony Hall begründeten den Ruf des jungen Künstlers als herausragender Interpret. Beim Internationalen Klavierfestival Ruhr bekam er den Preis für "Das junge Talent des Jahres", er war im Palais des Beaux-Arts in Brüssel zu hören, beim Schleswig-Holstein Festival, in Menton in Frankreich, beim "Morgenland" Festival in Osnabrück und beim französischen Klavierfestival in La Roque d'Anthéron.
Auch als Kammermusiker hat er sich einen guten Ruf erspielt, vor allem im Duo mit dem Geiger Nikolaj Znaider und dem Pianisten Itamar Golan. Er wirkt regelmässig beim Jerusalem International Chamber Music Festival mit, und ist auch als Liedbegleiter u.a. von Waltraud Meier und Anna Samuil aufgetreten.
EMI Classics hat mit Saleem Abboud Ashkar eine Debüt-Recital CD eingespielt.
|